C o l u m b u s - Q u a r t i e r , Mannheim

Einstufiger Realisierungswettbewerb in Form eines nicht offenen Planungswettbewerbs
gemäß RPW mit 12 Teilnehmern. Das Verfahren ist anonym (RPW 1.4)

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Termine

Unterlagen ab:08.09.2014
Rückfragenkolloquium 22.09.2014
Abgabe: 04.11.2014 (Submission)
Abgabe Modell: 11.11.2014 (Submission)
Jury: 04.12.2014
alle Termine sind verbindlich in der Auslobung genannt!

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. Kurze Beschreibung:

Auslober/in des Wettbewerbs ist die MWS Projektentwicklungsgesellschaft mbH, Mannheim.

Die Stadt Mannheim steht vor großen stadtentwicklungstechnischen Aufgaben. Im Früh-sommer 2010 wurde offiziell bekanntgegeben, dass ein vollständiger Abzug der US-Armee aus Mannheim und Heidelberg bis 2015 geplant ist. Allein in Mannheim werden innerhalb der kommenden Jahre militärisch genutzte Liegenschaften in einer Größenordnung von insgesamt 510 ha zur Verfügung stehen. Mit der Räumung dieser Flächen setzt ein Trans-formationsprozess ein, der bedeutende Spielräume für neue zukunftsweisende Entwick-lungsstrategien und -ziele für die Stadt Mannheim eröffnet. Eine besondere planerische Herausforderung stellt dabei das Areal Benjamin Franklin Village dar.
Die Größe der Fläche erfordert eine schrittweise Reintegration bzw. Um– und Neunutzung der Bausubstanz und des gesamten Areals. Dabei liegt die Schwierigkeit im Umgang mit dem baulichen Bestand und in der langen Gesamtdauer des Umwandlungsprozesses. Ziel ist die Schaffung eines Quartiers mit gestalterischen Alleinstellungsmerkmalen in räumlich-funktionaler Verflechtung mit der Nachbarschaft mit innovativen Ansätzen aus den Bereichen Ökologie, Mobilität und Energie.
Vor dem Hintergrund des langen Entwicklungshorizonts ist eine Qualitätssicherung der Zwischenstadien nachzuweisen. Jedes Stadium sollte ein eigenständiger Baustein der Ge-samtlösung mit stimmigem Konzept sein – keine unfertige städtebauliche Momentaufnahme.
Im April 2014 wurde dem Gemeinderat auf der Hauptfläche des 144 ha großen Gesamtareals eine Rahmenplanung (siehe Anlage) vorgelegt, die von Tegnestuen Vandkunsten, Kopenhagen (DK) erarbeitet wurde. Das Columbus–Quartier, das im iterativen Planungs-prozess als ein wesentlicher Teil der Ingenieurmeile bezeichnet wurde, bildet hiervon mit seinen 35 ha Größe einen wichtigen Teil.

Von der B 38 in Richtung Käfertaler Wald erfolgt eine planerisch sinnvolle Abstufung der Nutzungskategorien, die ein Miteinander und Nebeneinander der unterschiedlichen Funkti-onen ermöglicht. Entlang der B 38 entsteht ein gewerblich geprägter Standort, der die Lage und Erschließungsgunst der B 38 nutzt. Als Puffer zu den weiter nördlich gelegenen sensiblen Wohnbauflächen und Grünräumen fungiert ein Mischgebiet, das den zukünftigen Quartiersboulevard Birkenauer Straße als Rückgrat hat.

Dieses Rückgrat der Quartiersentwicklung soll nun unter Einbeziehung der Anforderungen von Ankerinvestoren präzisiert und weiterentwickelt werden.
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Ort der Ausführung: Deutschland, Baden-Württemberg, Mannheim

Teilnehmer:

Die Teilnehmer des Wettbewerbs wurden in einem vorgeschalteten Suchverfahren ausgewählt.

Agps.architecture, Zürich/ Los Angeles
Baumschlager Eberle Lustenau GmbH, Österreich
berchtoldkrass space&options, Karlsruhe
Fischer Architekten GmbH, Mannheim / Köln / Berlin / Dubai
Kawahara Krause Architects, Hamburg
Motorplan, Mannheim / Heidelberg
Ortner Ortner Baukunst Wien / Düsseldorf / Berlin
Ilaria Novielli, Italien / Alessandro Delli Ponti Italien
Juan Socas, Spanien
Rudy Ricciotti, Bandol Frankreich
arge siebrecht münzesheimer architekten gmbh, Hamburg mit Dick Weustenenk, Frankfurt
Wulf Architekten, Stuttgart

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